Fischwaid Penzberg

Petri Heil und herzlich willkommen beim Fischerverein Fischwaid Penzberg e.V.

Wir betreiben eine möglichst naturnahe Bewirtschaftung unserer Gewässer. Entsprechend dem Bayerischen Fischereigesetz ist es unser Ziel, einen der Größe, Beschaffenheit und Ertragsfähigkeit angepassten artenreichen und gesunden Fischbestand zu erhalten und zu fördern. Ebenso liegt uns die Pflege und der Erhalt der Gewässer am Herzen. Unsere Angelgewässer setzen sich aus drei Weihern mit einer Gesamtfläche von ca. 8ha und einer 3,5KM langen Strecke an der Loisach zusammen. Aktuell besteht unser Verein aus ca. 100 Mitgliedern.

Vorstandschaft

  • 1. Vorstand: Karl Weissenbacher
  • 2. Vorstand, Gewässerwart und Fischereiaufseher: Klaus Splistisser
  • 1. Kassier: Hans Nietsch
  • 2. Kassier: Philip Geyer
  • 1. Schriftführer: Ulrich Göpfert
  • 2. Schriftführer: Manuel Geier
  • Jugendleiter: Jakob Meyer
  • Gewässerwart und Fischereiaufseher: Markus Märkl

Chronik

Nach der Gründung unseres Vereins im Jahre 1982 durch eine Gruppe Angelbegeisterter machten sich diese auf die Suche nach einem geeigneten und bezahlbaren Gewässer. Fündig wurden sie dabei in Habach mit dem Koppenbergweiher als erstem Vereinsgewässer. In den darauffolgenden Jahren kamen dann relativ zeitnah noch der Riederer-Weiher in Penzberg und der Spatzenpoint-Weiher in Benediktbeuern hinzu.

Im Jahre 1998 konnte von der Stadt Penzberg der Strangen-Weiher bei Gut Hub und der unmittelbar danebengelegene Inselweiher gepachtet werden. Der Koppenbergweiher wurde zu diesem Zeitpunkt nicht mehr weiter gepachtet.

Nach einigen erfolglosen Versuchen in früheren Jahren ist es unserem Verein im Jahre 2016 gelungen, eine 3,5KM lange Fließwasserstrecke an der Loisach anzupachten.

Fischereiordnung

Bei der Ausübung der Fischerei sind die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Daneben gelten die folgenden vereinsinternen Fischereiordnungen:

Fischereiordnung Weiher

  1. Die Jahreskarte ist nicht übertragbar.
  2. Jahreskarte, Fangliste und Fischereischein muss der Fischereiberechtigte den Aufsichtspersonen und den fischereiberechtigten Mitgliedern des Vereins auf Verlangen vorzeigen.
  3. Am Rieder-Weiher sollen die Badegäste nicht belästigt werden.
  4. Ausgewiesene Parkplätze sind unbedingt zu benutzen.
  5. Fische düfen nicht verkauft werden.
  6. Das Ausnehmen von Fischen am Gewässer ist nicht gestattet.
  7. Abfälle sind mitzunehmen.
  8. Für Unfälle wird nicht gehaftet. Die Vereinsmitglieder sind lediglich gegenüber einem Dritten haftpflichtversichert. Es wird aus Sicherheitsgründen eindringlich davor gewarnt, den Weihergrund des Spatzenpoint-Weihers wegen Unterwasserquellen zu begehen.
  9. Legangeln, Reusen, Fischen vom Boot aus ist verboten.
  10. Zelten an den Gewässern ist nicht gestattet.
  11. Fischsterben oder Erkrankungen des Fischbestandes, sowie Gefahren, die durch Hochwasser oder Eisgang den Ufern usw. drohen, sind unverzüglich einem Vorstandsmitglied, Fischereiaufseher oder Gewässerwart zu melden.
  12. Köderfische müssen aus vereinseigenen Gewässern stammen. Köderfischsenke bis 100 x 100cm ist erlaubt.
  13. Die Schongebiete dürfen nicht befischt und betreten werden.
  14. Jeder gelandete Fisch, der mitgenommen wird, ist unverzüglich nach dem Betäuben und Töten in die Fangliste einzutragen.Untermaßige Fische sind mit nassen Händen nach Möglichkeit im Wasser abzuködern und vorsichtig zurückzusetzen.
  15. Kescher müssen geräumig und aus knotenfreien Textilien sein. Setzkescher sind untersagt.
  16. Jugendfischer, ohne staatliche Fischereiprüfung, müssen sich vor Beginn des Fischens ein erwachsenes Mitglied als sog. Paten suchen, der in fischereilicher Hinsicht für diesen verantwortlich ist.
  17. Es wird als selbstverständlich angesehen, dass festgestellte Verstöße sofort dem Vorstand gemeldet werden.
  18. Bei Verstößen erfolgt - ohne Ausnahme - der Entzug der Jahreskarte. Die Vorstandschaft und der Vereinsausschuss befinden über einen etwaigen Vereinsausschluss.

Fischereiordnung Loisach

  1. Die Jahreskarte ist nicht übertragbar.
  2. Jahreskarte, Fangliste und Fischereischein muss der Fischereiberechtigte den Aufsichtspersonen und den fischereiberechtigten Mitgliedern des Vereins auf Verlangen vorzeigen.
  3. Die ausgewiesenen Parkplätze sind zu benutzen.
  4. Fische dürfen nicht verkauft werden.
  5. Das Ausnehmen von Fischen am Gewässer ist nicht gestattet. Abfälle sind mitzunehmen.
  6. Gefischt werden darf mit einer Handangel.
  7. Für Unfälle wird nicht gehaftet. Achtung: Gegebenenfalls rutschige Hänge und Unterspülungen des Ufers!
  8. Legangeln, Reusen, Fischen vom Boot/Bellyboat aus ist verboten.
  9. Zelten am Gewässer ist nicht gestattet.
  10. Fischsterben oder Erkrankungen des Fischbestandes, sowie Gefahren, die durch Hochwasser oder Eisgang den Ufern usw. drohen, sind unverzüglich einem Vorstandsmitglied, Fischereiaufseher oder Gewässerwart zu melden.
  11. Köderfische müssen aus vereinseigenen Gewässer stammen.
  12. Die Schongebiete dürfen nicht befischt und betreten werden.
  13. Jeder gelandete Fisch, der mitgenommen wird, ist unverzüglich nach dem Betäuben und Töten in die Fangliste einzutragen. Untermaßige Fische sind mit nassen Händen abzuködern und vorsichtig zurückzusetzen.
  14. Kescher müssen geräumig und aus knotenfreien Textilien sein. Setzkescher sind untersagt.
  15. Jugendfischer, ohne staatliche Fischereiprüfung, müssen sich vor Beginn des Fischens ein erwachsenes Mitglied als sog. Paten suchen, der in fischereilicher Hinsicht für diesen verantwortlich ist.
  16. Es wird als selbstverständlich angesehen, dass festgestellte Verstöße sofort dem Vorstand gemeldet werden.
  17. Bei Verstößen erfolgt - ohne Ausnahme - der Entzug der Jahreskarte. Die Vorstandschaft und der Vereinsausschuss befinden über einen etwaigen Vereinsausschluss.
  18. Fischereiliche Bestimmungen:
    • Nicht gefischt werden darf mit lebenden Ködern aller Art (u.a. Würmer, Maden)
    • Keine toten Würmer, Maden, sowie Koppen oder Elritzen
    • Keine Köder, die mit künstlichen Lichtquellen zum Leuchten gebracht werden
    • Keine Köder mit mehr als zwei Haken
    • Kein Tiroler Hölzl oder vergleichbare Montagen
    • Schonzeiten und Schonmaße:
    • Generell nicht gefischt werden darf von 15.02. bis 15.04.
    • Huchen: 15.02. mit 31.05. - 90cm (max. 2 Huchen pro Jahr Entnahme)
    • Bachforelle: 01.10. mit 15.04. - 30cm
    • Regenbogenforelle: 15.12. mit 15.04. - 30cm
    • Äsche: 01.01. mit 30.04. - 40cm (max. 1 Äsche pro Jahr Entnahme)
    • Hecht: 15.02. mit 15.04. - gesetzliches Schonmaß
    • Rutte: 30cm

Gewässer

Riederer Weiher (Zwink-Weiher)

Kurz nach dem südlichen Ortsausgang von Penzberg Richtung Sindelsdorf befindet sich auf der linken Seite der ca. 3ha große Rieder Weiher (umgangssprachlich "Zwink-Weiher" oder "Zwinki").
Karpfen, Schleien, Hechte, Zander, Gras- und Weißfische lassen sich mit etwas Geschick und Glück an diesem bequem erreichbaren Gewässer auf die Schuppen legen. Insbesondere das Nachtfischen auf Zander erfreut sich hier großer Beliebtheit.

Inselweiher (keine Angelfischerei)

Dieser Weiher befindet sich unmittelbar neben dem Strangenweiher. Er dient als Aufzuchtgewässer und zum Hältern von Fischbeständen der anderen Weiher im Rahmen der regelmäßigen Trockenlegung über Winter.

Spatzenpoint-Weiher

In westlicher Richtung hinter dem Kloster Bedediktbeuren gelegen. Beim Ansitz auf Karpfen, Schleien, Hechte, Weiß- und Grasfische braucht man hier als Angler auch an sonnigen Wochenenden nicht zu befürchten, das ca. 3ha große Gewässer mit Badegästen und anderen Erholungssuchenden teilen zu müssen.

Loisach

Der durch unseren Verein gepachtete Abschnitt erstreckt sich auf 3,5KM, von der Brücke in der Nähe des Urthaler Hofes ca. 500m flussaufwärts und ca. 3KM flussabwärts. In der Loisach als Voralpenfluss leben neben der Äsche als Namensgeber für diese Gewässerregion (Äschenregion) Regenbogenforellen, Aitel, Barben, Rutten, Hechte, Mühlkoppen und Huchen. Wie an den meisten unserer Fließgewässer sind leider auch an der Loisach die Fischbestände in der Vergangenheit z.T. drastisch zurückgegangen. Unter fischereifachlicher Begleitung sind wir dabei, geeignete Maßnahmen zur Förderung unserer einheimischen Fischfauna umzusetzen.