Fisch- und Naturlehrpfad „Huber Seen“
Der Lehrpfad hat fast ein Jahr der Vorplanung bis hin zur Realisierung in Anspruch genommen. Für die Vereinsmitglieder, die sich dieser Aufgabe angenommen haben, war es eine zeitraubende, aber auch spannende Entwicklung.
Anfangs mussten Gespräche bezüglich Finanzierung, Gestaltung und Standort der Lehrtafeln mit Vertretern der örtlichen "Agenda 21" geführt werden.
Als die Kostenübernahme durch die Stadt Penzberg, sowie die Standortfrage geklärt waren, ging es ans Eingemachte. Betont werden sollte, dass bis zu diesem Zeitpunkt kein vergleichbarer Lehrpfad im Landkreis vorhanden war.
Mit Standardtafeln, die wir über Internet bzw. Info-Prospekten in Augenschein nahmen, konnte sich keiner so richtig anfreunden. Also entschlossen wir uns den komplizierteren Weg zu gehen. Es stellten sich solche Fragen wie: Welches Material soll verwendet werden? Woher bekommt man geeignetes Bildmaterial und wer sind die Ansprechpartner, welche die Gestaltung des Lehrpfades anforderungsgerecht umsetzen können? Im Nachhinein muss man sagen, dass sich die Entscheidung für individuelle Tafeln durchaus gelohnt hat, auch weil das Arbeiten im Projektteam stets von positiver Natur war.
Bilder der in unseren Gewässern heimischen Fischarten und Pflanzen wurden uns von der Bayerischen Fischereianstalt in Starnberg zur Verfügung gestellt. Zusätzlich benötigten wir Fotos über Zooplankton, Phytoplankton und anderen Fischnährtieren, um die Nahrungspyramide im Gewässer verständlich vermitteln zu können. Auch da konnte uns geholfen werden. Die Limnologische Station der Technischen Universität München mit Sitz in Iffeldorf versorgte uns mit wunschgerechtem Material.
Soweit so gut. Nun benötigten wir noch jemanden, der unsere Ideen bezüglich der grafischen Gestaltung in die Tat umsetzen konnte. Auch hier hatten wir mit der Beauftragung von Brigitte Struzyna, Werbeagentur für Grafik, ein glückliches Händchen. Peter Weiß sorgte für den Druck und die Tafelfertigstellung. Zuguterletzt zeigte sich die Zimmerei H. Lenk für den Rahmenbau und die Aufstellung der Lehrtafeln verantwortlich.
Der Verein Fischwaid Penzberg e.V. bedankt sich bei allen Mitwirkenden und vor allem bei der Stadt Penzberg für die großzügige Unterstützung bei Planung und Ausführung des Fischereilehrpfades.

Im Rahmen der Eröffnung des Lehrpfades waren anwesend: Manfred Pfund „Agenda 21“, Franz Geiger 1.Vorstand Fischwaid Penzberg, Bürgermeister Hans Mummert, Markus Märkl und Werner Sobotta (von links n. rechts). Nicht im Bild, aber trotzdem dabei waren Alfons Blank, Fischereipräsident von Oberbayern, Adi Fastner vom Wasserwirtschaftsamt Weilheim-Schongau, sowie einige Vertreter des Stadtrates.

Auf dieser Tafel werden Fischarten gezeigt, die überwiegend im Strangenweiher heimisch sind.

Einige der auf der Tafel aufgeführten Tierarten, sind Indikatoren für eine hervorragende Wasserqualität. Teichmuscheln, sowie Sumpfkrebse findet man heutzutage nicht mehr in Gewässern, wo sie noch vor einigen Jahren anzutreffen waren.

Ohne Flora keine Fauna. Am Uferrand bieten Pflanzen verschiedenen Vogelarten Schutz vor Feinden und Nistgegelegenheiten. Im Wasser sind sie ein wichtiger Sauerstofflieferant.

Die Nahrungspyramide im Lebensraum Wasser verständlich zu vermitteln, ist unser Anliegen bezüglich dieser Lehrtafel.
Hätten Sie es gewusst, dass
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aus |
1000 kg |
Algen |
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ca. |
100 kg |
Zooplankton |
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daraus ca. |
10 kg |
Friedfisch |
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und letztlich |
1 kg |
Raubfisch entstehen? |



Fischlehrpfad